Aufstieg mit Fairness
Der Aufstieg von Nordrhein-Westfalen kann nur gelingen, wenn alle Menschen in unserem Land faire Chancen zum eigenen Aufstieg erhalten. Gerade weil jeder Mensch einzigartig ist, wollen wir Liberale Rahmenbedingungen schaffen, die ein selbstbestimmtes Leben ermöglichen und den individuellen Lebensentwürfen Spielräume lassen. Die liberale Gesellschaft will die Freiheit des Einzelnen stärken, aber sie ist nicht bindungslos. Die FDP will eine faire Gesellschaft, die private Bindungen wie die Familie und insbesondere Kinder schützt, die Solidarität mit Schwächeren fördert, Menschen mit Behinderungen in ihren Entfaltungsmöglichkeiten stärkt und auch Zuwanderern durch bessere Integration mehr Chancen ermöglicht.
In einer Gesellschaft des demographischen Wandels brauchen wir einen fairen Ausgleich zwischen Jüngeren und Älteren. Zu einer fairen Gesellschaft gehört die Gleichstellung von Frauen und Männern ebenso wie die Toleranz zwischen Menschen unterschiedlicher kultureller Prägung. Die FDP übernimmt Verantwortung, diese faire Gesellschaft zu gestalten.
Neben den Familien ist das freiwillige Engagement der Bürgerinnen und Bürger eine zentrale Stütze unseres gesellschaftlichen Zusammenhaltes. Seine Bedeutung hat in den vergangenen Jahren stark zugenommen. In NRW ist bereits jeder Dritte ehrenamtlich tätig, Tendenz weiter steigend. Diese positive Entwicklung gilt es auch in Zukunft fortzusetzen. Aus diesem Grund setzt sich die FDP dafür ein, das Ehrenamt zu fördern und noch mehr Menschen als bisher für ein freiwilliges bürgerschaftliches Engagement zu gewinnen. Konkret fordern wir, die bürokratischen Hürden zu beseitigen, die ein Engagement des Einzelnen oder die Aktivitäten ganzer Gruppen behindern. Hierzu werden wir insbesondere das Europäische Jahr der Freiwilligentätigkeit 2011 nutzen und unterstützen.



